Tiergestützte Pädagogik

Meine Labradoodle Hündin Luna und ich haben als Team gemeinsam die intensive Ausbildung als Mensch-Therapiehund-Einsatzteam gemacht. Luna gilt damit als Therapiehund und kann mit mir gemeinsam mit Kindern, mit Menschen mit Beeinträchtigung und mit alten Menschen arbeiten. Jährlich erhalten wir nach einer Überprüfung und Gesundenuntersuchung von Luna die Zulassung als Mensch-Therapiehund-Einsatzteam. Selbstverständlich hat Luna alle notwendigen Impfungen und wird regelmäßig auf Parasiten untersucht, bzw. entwurmt.

Luna und ich könne sowohl mit einer Gruppe von Kindern bzw. Erwachsenen arbeiten als auch im Einzelsetting. Je nach Zielsetzung kann Luna ohne jegliches Förderziel folgendes bewirken:

  • Angst vor Hunden nehmen
  • Erleben der Selbstwirksamkeit und Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Freude, vermehrtes Lachen
  • Angenommen fühlen: Hunde sind bedingungslose Freunde
  • Reduktion von Stress, Entspannung
  • Gesteigerte Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin

Außerdem können mit mir natürlich spezifische, individuelle Förderziele zu folgenden Themen vereinbart werden:

  • Emotionale Entwicklung: Sicherheit gewinnen, mit gelernten Kommandos Selbstwirksamkeit erleben, Gefühle des Hundes lesen lernen, mit eigenen Gefühlen vergleichen
  • Soziale Entwicklung: Erleben von Aktion und Reaktion, Rücksicht nehmen, In der Gruppe warten lernen
  • Sprachliche Entwicklung: Körperteile beim Hund und bei sich benennen, Kommandos aussprechen und zeigen, mit „Lesehund“ lesen
  • Kognitive Entwicklung: Kommandos merken, Handlungsabläufe speichern, Regeln erarbeiten
  • Feinmotorische Entwicklung: Umgang mit Karabiner und Leine, Hundeleckerlis brechen, schneiden und sortieren, mit „Kommandowürfel“ würfeln
  • Motorische Entwicklung: spazieren gehen, Kreuzung der Körpermittellinie beim Geben von Leckerlis, Kommandos „Bleib“ und „Komm“ üben
  • Wahrnehmung:
    • Sehen: Signale und Stimmungen des Hundes erkennen, wie sieht ein Hund aus
    • Hören: welche Laute gibt ein Hund von sich – bellen, knurren, schmatzen
    • Riechen: wie riecht der Hund, wenn er nass ist, wie riechen Hundefutter und Leckerlis
    • Schmecken: verschiedene Käsesorten mit dem Hund suchen und kosten
    • Fühlen: wie fühlt sich das Fell am Rücken, am Kopf, am Bauch an, wie fühlt es sich auf der eigenen Haut an, wenn ein Hund ein Leckerli von der Hand, vom Bauch, vom Fuß frisst
    • Gleichgewicht: ausgleichen, wenn der Hund an der Leine zieht
    • Tiefenwahrnehmung: den eigenen Körper besser spüren, wenn der Hund am Körper liegt oder sitzt.